Flagge Marokko Marokko (Königreich Marokko)

Stand 28.05.2016 (Unverändert gültig seit: 14.04.2016)

Partielle Reisewarnung (Sicherheitsstufe 5). Vor Reisen in alle Saharagebiete - vor allem in die Grenzregionen mit Algerien und Mauretanien - sowie vor Ausflügen in abgelegene Bereiche wird gewarnt. Die Grenzgebiete zu Mauretanien sind zum Großteil vermint. Der einzig offene Grenzübergang nach Mauretanien Guerguarat/Nouadhibou (Grenzposten PK 55) führt über eine Sandpiste durch vermintes Gebiet. Jegliches Verlassen dieser Piste ist lebensgefährlich. Die Hauptverbindungsstrecke Laayoune - Dakhla - mauretanische Grenze sollte nicht verlassen werden. In der Westsahara kommt es im Zusammenhang mit Ausschreitungen und Protesten immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei, bei welchen Sach- und Personenschaden sowie Verhaftungen die Folge sind. Der Sicherheitsapparat ist in hohem Maße sensibilisiert und übt besondere Wachsamkeit im Landesinneren sowie auch im Grenzgebiet zu Algerien und Mauretanien.

Erhöhtes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 2) in den übrigen Landesteilen!

Die Sicherheitsbehörden haben mehrfach terroristische Zellen ausgehoben.

In Casablanca, Meknès und Marrakech gibt es seit den Terroranschlägen (zuletzt 2011 in Marrakesch mit zahlreichen Toten und Verletzten) Überwachung mit Videokameras, vor allem im Umfeld von neuralgischen Punkten (Flughäfen, Bahnhöfe etc.) aber auch in den von Touristen frequentierten historischen Medinas, sowie sichtbare Polizeipräsenz.

In den Städten sind Demonstrationen mit Ausschreitungen nicht selten. Reisenden wird empfohlen, lokale Quellen vor Ort zu konsultieren und Menschenansammlungen (Demonstrationen, Begräbnisse etc.) zu meiden.

Taschendiebstähle und andere Formen des Diebstahls kommen in Tourismuszentren vor. Bei einem Überfall wird davon abgeraten, Widerstand zu leisten. Grundsätzlich sollten Wertsachen und Dokumente an einem sicheren Ort verwahrt werden.

Für Urlaubsreisende und sonstige kurzfristige Aufenthalte wird die Reiseregistrierung des Außenministeriums ausdrücklich empfohlen.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

  • Visumpflicht: Nein
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Für die Aufenthaltsdauer.
  • Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert, die Restgültigkeit muss 3 Monate betragen.
  • Sonstiges: Manche Fluglinien verlangen eine Passgültigkeit von drei oder sechs Monaten und verweigern im schlimmsten Fall die Mitnahme des Reisenden. Eine Aufenthaltsverlängerung ist unter Nachweis der finanziellen Mittel und gegebenenfalls des Arbeitsvertrags bei der Ausländerpolizei zu beantragen. Bei Aufenthaltsüberschreitung muss mit Abschiebung gerechnet werden. Bei Vorhandensein eines israelischen Einreisevisums im Reisepass ist mit genauerer Überprüfung bei der Einreise zu rechnen.
    Von der Verwendung gestohlener oder verlorener und wieder aufgefundener Reisedokumente wird abgeraten, auch wenn die Anzeige bei der zuständigen Behörde bereits widerrufen wurde. Da dieser Widerruf unter Umständen nicht oder nicht rechtzeitig bei den Grenzkontrollbehörden bekannt ist, kann dies zu Problemen bis zur Einreiseverweigerung führen.

Keine Ein- und Ausfuhr von Landeswährung. Devisen sind ab einem Gegenwert von 100.000 Dirham (ca. 9.000 Euro) deklarationspflichtig. Neben Bargeld empfiehlt sich die Mitnahme von Kreditkarten (Visa oder Mastercard), die von vielen Hotels, aber auch Supermärkten und manchen Geschäften in den Bazaren akzeptiert werden. Bankomatkarten können auf den Flughäfen sowie in den größeren Städten bei Bargeldautomaten verwendet werden.

Volljährige Personen können folgende Waren für den persönlichen Bedarf zollfrei einführen: 200 Zigaretten, 200 Gramm Tabakwaren, 1 Liter Wein und 1 Liter Spirituosen. Für Waffen und Kriegsmaterial, Suchtgifte, Schriftgut sowie Bild- und Tonträger mit freizügigem Inhalt besteht Einfuhrverbot. Eine rechtsverbindliche Auskunft dazu erhalten Sie auch beim marokkanischen Zoll oder bei der marokkanischen Botschaft.

Kraftfahrzeuge (PKW, Motorrad, Wohnwagen, Wohnmobil) müssen bei der Ausreise unbedingt wieder ausgeführt werden, andernfalls wird die Ausreise verweigert und es drohen hohe Zollstrafen (auch bei Unfallautos). Bei der Einreise wird das Fahrzeug im Reisepass des Fahrzeuglenkers eingetragen, die Registrierung kann bereits vor Ankunft über die Website des marokkanischen Zolls vorbereitet werden.

Reisegepäck, das nicht gemeinsam mit dem Passagier eintrifft, muss persönlich abgeholt werden.

Die Ausfuhr von Schildkröten ist verboten. Bei Mitnahme eines Tieres von Marokko nach Österreich konsultieren Sie bitte die österreichischen Einfuhrbestimmungen für Haustiere

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich auch die allgemein geltenden Einfuhrbestimmungen.

Die medizinische Versorgung entspricht nicht dem europäischen Standard.

In den Privatkliniken der größeren Städte (vor allem Casablanca und Rabat) findet man mitunter eine medizinische Versorgung in ähnlicher Qualität wie in Europa. Die Versorgung mit Medikamenten in ländlichen Gebieten ist beschränkt. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Die einschlägigen Verhaltens- und Hygiene-Gebote sind zu beachten.

Vor Tollwutgefahr wird gewarnt, Kontakte zu streunenden Tieren sollten unbedingt vermieden werden.

HIV/Aids ist regional verbreitet.

Es wird empfohlen, rechtzeitig vor Reisebeginn den Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen. Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Reise- bzw. Zusatzversicherung für den Krankheitsfall zur Deckung allfälliger Arzt-, Spitals- und Krankentransportkosten wird unbedingt angeraten. Dies gilt vor allem auch für Krankenrückholtransporte, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Öffentliche Verkehrsverbindungen: Marokko verfügt über moderne Autobahnen und ein ausgebautes und überwiegend gut erhaltenes Straßennetz. Alle wichtigen Ortschaften sind auf Asphaltstraßen zu erreichen. Es bestehen regelmäßige Busverbindungen zwischen allen größeren Städten sowie internationale Verbindungen nach Europa. Taxis sind in großer Anzahl verfügbar und auch über Land relativ preisgünstig. Bahnlinien verbinden Tanger - Casablanca - Marrakech bzw. Casablanca - Rabat - Fes - Oujda. Größere Entfernungen können mittels Inlandsflugverbindungen bewältigt werden.

Das Unfallrisiko im Straßenverkehr ist hoch. Mit dem eigenen Fahrzeug sollten Fahrten während der Nachstunden außerhalb der Städte vermieden werden, da durch Fahrzeuge ohne Beleuchtung, Fußgänger, Tiere etc., die sich auf den Verkehrsflächen aufhalten, eine hohe Gefährdung besteht. Bei Verkehrsunfällen außerhalb der Ballungsräume kann das Eintreffen ärztlicher Hilfe länger dauern.

Die grüne Versicherungskarte mit Länderkennzeichen für Marokko ist mitzuführen. Ohne diese Karte muss bei der Einreise eine Grenzversicherung abgeschlossen werden. Eine Vollkasko- und Insassenversicherung wird dennoch empfohlen. Bei Verkehrsunfällen mit Sachschaden ist mit dem Unfallgegner ein Unfallbericht auszufüllen, die Polizei bzw. Gendarmerie schreitet nur bei Personenschäden ein.

Die Landgrenze zu Mauretanien ist bei Guerguarat/Nouadhibou (Grenzposten PK 55) in beiden Richtungen offen, jene zu Algerien durchgehend geschlossen.

Bei Autofahrten sind der österreichische Führerschein und die Zulassung, bei Anmietung eines Leihwagens ist zusätzlich ein internationaler Führerschein mitzuführen. Im Falle eines Unfalls stehen folgende Notrufnummern zur Verfügung: Rettung: Tel.: 150, Polizei: Tel.: 190, Gendarmerie: Tel.: 177, Autobahn-Notruf: Tel.: 5050.

Klima:

Entlang der nördlichen Atlantikküste herrscht ein maritimes Klima mit warmen Sommern und milden Wintern bei stets hoher Luftfeuchtigkeit, im Norden Mittelmeerklima. Im Landesinneren und im Süden wird es zunehmend heißer und trockener. Charakteristisch für Rabat und weite Gebiete Marokkos ist der in unregelmäßigen Abständen auftretende Wüstenwind (Chergui), der in der Regel für einige Tage hohe Temperaturen (manchmal bis 45° Celsius) bringt. Die Wintermonate können sowohl an der Küste (wegen der hohen Luftfeuchtigkeit) als auch im Landesinneren (Schneefall!) empfindlich kalt sein.

Außereheliche und gleichgeschlechtliche Sexualbeziehungen sowie sowie Prostitution sind strafbar. Die sexuelle Ausbeutung von Kindern, auch wenn sie im Ausland begangen wird,  wird strafrechtlich auch in Österreich verfolgt (siehe Kindesmissbrauch im Zusammenhang mit Tourismus).

Lokale Sitten und Gebräuche sollten respektiert werden, vor allem während des Fastenmonats Ramadan und an religiösen Orten. Der Eintritt in Moscheen ist - mit Ausnahme der Hassan II Moschee in Casablanca - für Nicht-Moslems verboten. Mit Rücksicht auf das moslemische Schicklichkeitsempfinden wird empfohlen, allzu freizügige Kleidung zu vermeiden.

Missionierung wird gerichtlich geahndet oder kann zur sofortigen Ausweisung führen. Im März 2010 wurden über 50 europäische und US-amerikanische Staatsangehörige aufgrund von Missionierungsvorwürfen aus Marokko ausgewiesen.

Handel und Besitz von Suchtgift wird in Marokko mit strengen Haftstrafen geahndet.

Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.



Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


Rabat

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Arbeitsgebiet:
Allgemeinmedizin
Sprachkenntnisse:
Englisch, Französisch, Arabisch (Darija)

Vertrauensanwalt Maître Hassan SEMLALI

Straße:
1, Angle Av. Med Diouri et rue Jamal Afghani, Appt N° 3
Stadt:
Kenitra/Marokko 14000

Telefon:
(+212/537) 37 13 53
Telefax:
(+212/537) 96 32 01

Arbeitsgebiet:
Wirtschaftsrecht; Steuerrecht; öffentliches Auftragswesen, Wirtschaftsstrafrecht
Sprachkenntnisse:
Arabisch, Französisch, Spanisch, etwas Englisch

Basisdaten

  • Hauptstadt
    Rabat
  • Int. Kennzeichen
    MA
  • Sprache
    Arabisch, Berbersprachen
  • Fremdsprachen
    Französisch, Spanisch
  • Währung
    1 Dirham (MAD) = 100 Centimes
  • Zeitunterschied zu MEZ
    -1 h
  • Elektrischer Strom
    220 Volt/50 Hertz Wechselstrom

 

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